2017 Grenzgänger - Die Bedeutung der Übergänge von Natur- zu Kulturlandschaftsräumen für die biologische Vielfalt und für den Menschen im Sinne einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung erleben.

 

2017 widmen wir uns eingehend den meist wenig beachteten Übergangsstreifen

zwischen Naturlandschaft und Kulturland. Dieses Ineinandergreifen von Mensch

und Natur lässt sich rund um den Chiemsee beispielhaft erfahren. Ein buntes

Mosaik aus Uferbereichen, Auwald, Weideland, Streuwiesen und anschließenden

intensiv genutzten Flächen bieten hierfür viel Raum zum Beobachten und

Forschen. Seit Beginn des Sesshaftwerdens greift der Mensch in den Kreislauf

der Natur ein und erschuf dadurch wertvolle Kulturlandschaft, heute letzte

Rückzugsgebiete seltener Planzen und Tiere. Moderne Technik ersetzte althergebrachte

Bewirtschaftungsformen, Intensivierung von Gewerbe und Landwirtschaft

waren die Folge, wertvolle Landschaftselemente verschwanden.

Mit

Strukturierte Landschaft im südlichen Chiemgau
Strukturierte Landschaft im südlichen Chiemgau
Grabenstätter Moos
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